Tag 1 Manila15. Juli 2007

Flughafen und Transfer zum Hotel
Als wir dann aus dem Flughafen raus sind, hat es uns erst einmal wie ein Schlag getroffen. Es war extrem schwül und feucht und noch dazu hatten wir die langen Hosen vom Flug noch an. Wir haben dann erst einmal versucht den reservierten Fahrer der Malate Pensione zu suchen und sind prompt am falschen Ort gewesen, nämlich dort wo die ganzen Taxis stehen. Wir haben dann aber einen Officer gefragt der dort recht gelangweilt herum stand und dieser hat uns dann wieder zurück vor den Ausgang des Flughafens geschickt. Von dort aus circa 20 Meter weiter rechts stand dann auch schon jemand vom Hotel und hat per Handy den Fahrer informiert, der anscheinend im Parkhaus des Flughafens auf uns gewartet hat.

Dann ging die Fahrt auch schon los. Leider fehlen mir die passenden Worte um die Fahrweise "aller" zu beschreiben. Es wurde kreuz und quer ohne zu schauen und ohne Blinker die Fahrbahn gewechselt. Vielmehr wurden die Autos so lange von der Fahrbahn "gedrängt" bis Platz gemacht wurde. Die Ampel war rot, vorne ging nichts mehr, hinten auch nicht. Was wurde gemacht? Natürlich erst einmal kräftig die Hupe durchgedrückt, vielleicht bewegt sich ja doch was.
Als mehr oder weniger disziplinierter europäischer Autofahrer der reinste Horror für mich. Trotzdem sind wir nach ca. 20 Minuten fahrt sicher am Hotel angekommen.

Malate Pensione und Geld wechseln
Im Hotel haben wir uns auch gleich den Schlüssel geben lassen und sind auf unser Zimmer gebracht worden. Wir waren alle recht fertig von der langen Reise und wollten duschen gehen. Allerdings haben wir ein Zimmer ohne Fenster bekommen, woraufhin ich dann wieder runter an die Rezeption gegangen bin und nach einem Zimmer mit Fenster gebeten habe, welches wir dann auch problemlos bekommen haben.
Also haben wir dann noch mal das Zimmer gewechselt und sind erst einmal alle duschen gegangen.

Tahani und ich haben uns dann anschließend von einem Fahrer des Hotels zu einem Geldwechsler fahren lassen (Edzen). Jeder von uns hat die gesparten Euros getrennt voneinander hingelegt und dann haben wir ca. 5 Minuten warten müssen bis uns das Geld ausgehändigt wurde. Wir haben dann natürlich auch gleich nachgezählt ob alles stimmt. Nachdem wir das kontrolliert hatten, sind wir wieder auf die Straße wo direkt vor dem Geldwechselbüro der Fahrer mit offenen Türen auf uns gewartet hat. Es lief also erneut alles ohne Probleme!

Abendessen bei Aristocrat
Gegen Abend überkam uns dann der Hunger. Also haben wir uns nach unten begeben um in das Sidebar Cafe zu gehen und dort zu essen. Wir wussten ja vorher nur, dass Sidebar irgendwo direkt in der Nähe sein muss, also sind wir erst einmal ein bisschen umher geirrt. Als wir mit unserer Suche nicht erfolgreich waren, haben wir dann nachgefragt und erhielten die Auskunft, dass Sidebar nicht mehr existiert und stattdessen ein Starbucks Cafe dort aufgemacht hat. Also mussten wir uns was anderes suchen wo wir essen konnten.

Wir haben uns dann für "Aristocrat" entschieden, welches ca. 5 Minuten zu Fuß von der Malate Pensione entfernt ist. Auf dem Weg dorthin sind wie dann an der Malate Church vorbei gekommen.
Alles in Allem war das Essen sehr lecker! Im Einzelnen haben wir gegessen:

Stefan: Corned Beef mit Reis
Tahani: Sotangkon Guisado
Manal:

Roxas Boulevard und gestörte Bettruhe
Nach dem Essen sind wir dann weiter zum Roxas Boulevard und sind dort ein bisschen spazieren gegangen. Es war an diesem Tag sehr windig, sodass wir sogar einmal durch spritzende Wellen nass geworden sind, was irgendwie nicht sonderlich appetitlich war, man weiß ja dass in Manila die Wasserqualität nicht sonderlich gut ist. Tahani und Manal haben sich später dann noch eine unreife Mango mit Salz gegönnt (mich dagegen konnten sie damit jagen, das schmeckt so grausig!)

Recht früh sind wir dann auch wieder zurück zum Hotel gelaufen um uns schlafen zu legen. Das Einschlafen gestaltete sich dann etwas schwer, da direkt ums Eck anscheinend eine Party gefeiert wurde und die Musik extrem laut war. So gegen 3 Uhr morgens war dann aber zum Glück Ruhe. Ich konnte aber trotz Musik sehr gut schlafen. Man muss jedoch dazu sagen, dass diese laute Musik auch nur am ersten Tag so extrem war. Die nächsten Tage wurde zwar noch Musik gespielt, diese war aber sehr leise und von unserem Zimmer kaum wahrnehmbar.



Bilder:

Malate Church Aristocrat Abendessen Abendessen
Roxas Boulevard Roxas Boulevard Roxas Boulevard Unreife Mango