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Die Stufen zum Himmel

January 19th, 2009 Ashy Leave a comment Go to comments

Im Norden von Luzon auf den Philippinen bauen die Menschen Reis und Gemüse an – auf kunstvollen Feldern.

Die zehnjährige Wylene Hippoa trägt ihr Schwesterchen Nancy im Wickeltuch und stützt liebevoll das Köpfchen des Säuglings. Nach der Schule hilft das Mädchen ihrer Mutter Elizabeth in deren Souvenirshop mit dem passenden Namen “Hanging House”. Es steht am Rande eines steilen Abhangs unweit der Kleinstadt Banaue im Norden der philippinischen Hauptinsel Luzon. Getränke, Gesticktes und Geschnitztes – ein bescheidenes Angebot, doch neben dem Lädchen lockt eine Plattform auf Pfeilern. Die grandiose Aussicht gibt’s umsonst.

Vor dem Laden stehen zwei große geschnitzte Skulpturen. Wäsche flattert auf einer Leine im Wind. Das Knattern eines dreirädrigen Gefährts unterbricht die Stille der Bergwelt. Der Fahrer stoppt auf dem Holperweg direkt vor dem Ladenhäuschen. Ein Urlauberpaar aus Kanada zwängt sich aus dem überdachten Seitenwagen des Mopedtaxis. Auch die beiden sind überwältigt vom Ausblick: Auf der Plattform über dem Hang das niedliche Geschwisterpaar und weit unten im Tal das Dörfchen Dalican, umgeben von sattgrünen Reisfeldern auf Terrassen, die den Hang hinaufzuwachsen scheinen. Dazwischen schimmern ein paar silberne und grünbraune Dächer, die eine oder andere Palme reckt sich, und Teiche zur Bewässerung glitzern in der Sonne. Kunstwerke historischer Bauernarchitektur, so weit das Auge reicht.

Der restliche Beitrag auf www.tagesspiegel.de

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