Vulkan Bulusan spuckt wieder Asche
Der philippinische Vulkan Bulusan hat nach wochenlanger Ruhe wieder Asche gespuckt. Tausende Anwohner flohen nach der Explosion aus ihren Häusern, wie die Zivilschutzbehörden des asiatischen Landes mitteilten. Die graue Wolke aus Dampf und Asche stieg am Morgen bis zu zwei Kilometer über den Kraterrand in den Himmel.
Ein düsteres Grollen begleitete den Ascheauswurf des Vulkans rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Nach neun Minuten war der Spuck-Spuk wieder vorbei, erklärte das philippinische Institut für Vulkan- und Erdbebenforschung. Es war der größte Ascheausstoß seit sich der Bulusan am 6. November zuletzt bemerkbar gemacht hatte.
Ungefähr 2700 Anwohner der Städte Irosin und Juban hätten aus Furcht vor stärkeren Aktivitäten des Berges ihre Häuser verlassen, sagte der regionale Zivilschutz-Chef Raffy Alejandro. Von einem echten Ausbruch des Vulkans wären nach Militärangaben bis zu 80.000 Menschen aus 70 Dörfern betroffen.
Der Bulusan ist einer von 23 aktiven Vulkanen des Landes. Sein letzter Ausbruch datiert aus dem Jahr 2006. Seine Aktivität damals dauerte Monate, doch niemand wurde seinerzeit verletzt.



Darauf hat am Dienstag das UN-Koordinationsbüro für Katastrophenhilfe (OCHA) in Genf verwiesen. Danach sind nach Aussagen das Landwirtschaftsministeriums 190.000 Bauern betroffen. Von den fast 186.000 Hektar der betroffenen Agrarfläche, was etwa der Größe der Toskana entspricht, wurden über 35.000 Hektar total zerstört.
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