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Archive for the ‘Philippinen’ Category

Arbeitlosenzahl geht zurück, keine Rezession

December 17th, 2008 No comments

Manila 16.12.08 (www.emfis.com) Die Philippinen verzeichneten im Oktober einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 6,8 Prozent und das trotz der weltweiten Finanzkrise.
Es kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Land damit eine der höchsten Arbeitslosenquoten in der Region hat.
Von den 34,53 Millionen Beschäftigten im Oktober, ist fast die Hälfte im Dienstleistungssektor beschäftigt und mehr als ein Drittel in der Landwirtschaft. Der Rest ist in der Industrie tätig.
Im Gegensatz zu seinen Nachbarn Singapur und Japan, wird auf den Philippinen nicht mit einer Rezession gerechnet. Die Wirtschaft dürfte ein Wachstum in 2009 von 3,7 bis 4,7 Prozent erreichen. Das liegt etwas unter der bisherigen Schätzung der Regierung, welche 3,1 bis 4,8 Prozent er4wartet hatte.
Die Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo hat es zum Ziel gemacht, jährlich eine Million Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu sagte sie, dass mehr als 1.000 Philippinos ihre Arbeitsplätze im Ausland bereits verloren haben, da die ausländischen Unternehmen massiv Kosten senken. Diese kehren nun in die Heimat zurück und verursachen einen erheblichen Druck auf die inländische Beschäftigung.
Etwa ein Zehntel der Bevölkerung auf den Philippinen arbeiten und leben im Ausland, oder sind auf der Suche nach höher bezahlten Arbeitsplätzen, vor allem im Nahen Osten, USA, in vielen Teilen Asiens und Europa.

Wie die philippinische Zentralbank mitteilte, konnte im November ein Überschuss der Zahlungsbilanz von 19 Mio. US Dollar erreicht werden. Damit konnte das Defizit, welches im Oktober bei 1,195 Milliarden US Dollar lag, leicht abgebaut werden. Insgesamt verzeichnet man für den Zeitraum Januar bis November einen Überschuss von 364 Millionen US Dollar. In 2007 lag er bei 8,58 Mrd. US Dollar. Der Rückgang liegt in diesem Jahr begründet durch einen schwachen Exporte und teuere Öl-und Lebensmittel Importe.

Quelle: EMFIS

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Biggest mall opens in Philippines after expansion

December 16th, 2008 No comments

MANILA, Philippines — The largest mall in the Philippines and third biggest in the world opened in Manila on Friday, following completion of a six-floor expansion, amid hopes that domestic spending will cushion the effects of a global economic slowdown.

The new floors make the existing complex, SM City North Edsa, the third largest globally with 4.5 million square feet (425,000 square meters) of shops, food courts and supermarkets under one roof, said operator SM Prime Holdings Inc.

Quelle: Seattlepi

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Chocolate Hills Bohol

December 16th, 2008 No comments

Foto von rpeg

Eine einzigartige Attraktion machen die Chocolate Hills („Schokoladenhügel“) aus, ein bizarres Gebiet aus 1268 kegelförmigen Kalksteinhügeln, deren Höhe zwischen 40 und 120 Metern variiert. Der Name ergibt sich aus der Abholzung der letzten Jahrhunderte. Seitdem hat sich eine widerstandsfähige Grasvegetation (vermutlich Ilang-Ilang-Gras) breit gemacht, die in der Trockenzeit verdörrt und die Hügel schokoladenbraun färbt.

Es gibt zwei Erklärungen für diese geologische Formation, die sich über einige Quadratkilometer erstreckt:

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Naturwunderland auf 7107 tropischen Inseln

December 16th, 2008 No comments

Ein schöner kleiner Bericht über die Philippinen ist heute auf www.derkurier.at erschienen.
Hier ein kleiner Auszug:

Philippinen: Tropentraum mit blendend weißen Sandstränden, spektakulären Landschaften und den süßesten Mangos der Welt.

Als Gott die Philippinen schuf, hat er sich besonders angestrengt”, sagen die Filipinos. Der Lohn der Schöpfungs-Kreativität spiegelt sich bei der zurzeit laufenden Internet-Wahl der “7 Natur-Weltwunder” wider. Unter den elf Bestgereihten liegen gleich vier auf dem Archipel im Pazifik: der mit 8,2 Kilometern längste, befahrbare, unterirdische Fluss der Welt im Puerto Princesa Subterranean River National Park (Platz 1); das Tubbataha Reef, eines der besten Tauchreviere weltweit (Platz 4); die skurrilen Chocolate Hills auf Platz 5 und der Vulkan Mayon auf Platz 11. [...]

Quelle: Der Kurier

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Mindestens 28 Todesopfer bei Fährunglück

December 15th, 2008 No comments

Manila (AFP) – Bei einem Fährunglück vor der Küste der Philippinen sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 22 Passagiere werden nach Angaben der Küstenwache vom Montag vermisst. Die Fähre war auf dem Weg nach Aparri im Norden der Philippinen und kenterte am Sonntagabend aufgrund hoher Wellen. Insgesamt waren mindestens 96 Menschen an Bord des Schiffes. Rettungskräfte suchten mit Booten nach Überlebenden. Starke Wellen behinderten jedoch den Hilfseinsatz.

Quelle: derNewsticker

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Rebellen sagen Verzicht auf Kindersoldaten zu

December 14th, 2008 No comments

Moro-Befreiungsfront will sich künftig an UNO-Aktionsplan halten

Manila – Die größte muslimische Rebellengruppe in den Philippinen, die Islamische Moro-Befreiungsfront (MILF), hat einem Verzicht auf die Rekrutierung von Kindersoldaten zugestimmt. Die MILF habe sich in einem Aktionsplan der Vereinten Nationen verpflichtet, Kinder aus den Reihen ihrer Kämpfer zu entlassen und keine Minderjährigen mehr für ihre Truppen zu rekrutieren, erklärte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswarmy, am Freitag.

Die philippinische Regierung erließ eine Anordnung, die den Einsatz von Minderjährigen als Kämpfern verbietet. Die radikal-islamische MILF kämpft seit 30 Jahren für einen unabhängigen islamischen Staat im Süden des überwiegend katholischen Landes. Mit 12.000 Mitgliedern ist sie die größte Rebellengruppe des Landes. (APA)

Quelle: derStandard

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Drei Wochen auf der Müllhalde

December 11th, 2008 No comments

Alles begann mit einer Mail. Daniela Pieper aus Westkirchen las von einem Sozialprojekt auf den Philippinen und fing sofort Feuer. Mitte März geht die 25-Jährige jetzt auf die philippinische Insel Cebu. Um dort verarmten Fischerfamilien zu helfen.

Aus dem Kreis Warendorf sind weitere Mitglieder der katholischen Landjugend (KLJB) dabei: Rene Löckmann (Hoetmar) und Christoph Schulze Wettendorf (Alverskirchen) wollen ebenfalls mitanpacken beim Bau eines Ausbildungs- und Trainingszentrum für Jugendliche. Das Projekt auf der Insel Cebu ist eine Initiative des Vereins „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt“, in dem engagierte Christen mitarbeiten.

„Ich will einfach hautnah dabei sein und sehen, wie andere Menschen leben“, erläutert Daniela Pieper ihre Motivation. Die Heilerziehungspflegerin, die in der Behindertenhilfe tätig ist, investierte ihren Urlaub für das Projekt. Ähnlich geht es den anderen KLJB-Mitgliedern aus der Diözese Münster. Sie nehmen regulären und unbezahlten Urlaub.

„Wir haben uns gesagt: Das schaffen wir. Wir machen uns auf den Weg, um etwas zu bewegen“, erzählt Daniela Pieper. Der Einsatz wird drei Wochen dauern. In dieser Zeit wollen die Jugendlichen zusammen mit den einheimischen Bewohnern das Ausbildungszentrum errichten. Außerdem begleiten die KLJB-Mitglieder Ärzte bei ihren Visiten auf die Müllhalden und helfen bei der Essensausgabe für die Straßenkinder.

Die Menschen auf der Insel Cebu leben vom Fischfang. Wegen der wachsenden Konkurrenz durch industrielle Fischfangflotten können immer mehr Fischerfamilien ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Viele Familien haben ihre Häuser auf Müllkippen errichtet oder leben ganz auf der Straße, Kinder schnüffeln Klebstoffe oder prostituieren sich, um überleben zu können – so die Auskunft des Vereins „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt“.

Ohne eine handwerklich qualifizierte Ausbildung haben die Menschen dort kaum eine Chance, für ihr Leben Sorge zu tragen. Durch den Bau des Ausbildungs- und Trainingszentrums sollen die Jugendlichen nun eine Perspektive bekommen. Die Landjugendlichen bitten um Unterstützung. Jede Spende hilft. Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei der KLJB-Diözesanstelle Münster, 02 51/5 39 13 11 oder direkt bei Daniela Pieper per Mail: pieper.daniela@web.de

Quelle: Ahlener Zeitung

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Kirche wertet Menschenrechtslage als “Schande”

December 10th, 2008 No comments

Manila, 9.12.08 (KAP) Die Kirche auf den Philippinen hat sich besorgt über die Lage der Menschenrechte in dem Inselstaat geäußert. In einer am Dienstag in Manila veröffentlichten Erklärung zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bezeichnete der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Angel Lagdameo, die Menschenrechtslage als “Schande”. Menschenrechtsverletzungen hätten seit dem Amtsantritt von Staatspräsidentin Gloria Macapagal Arroyo im Jahr 2001 zugenommen.

Als besonders gravierendes Beispiel nannte der Erzbischof willkürliche Tötungen von Oppositionellen durch staatliche Sicherheitsorgane. Seit 2001 seien mindestens 900 Menschen dieser Praxis zum Opfer gefallen. Die meisten hätten linksgerichteten Gruppen angehört.
Als eine wichtige Ursache für Menschenrechtsverletzungen und ihre Vertuschung nannte Lagdameo die weit verbreitete Korruption im Land. Der Erzbischof wandte sich jedoch gegen Mutlosigkeit. Man könne aus der Vergangenheit lernen.

Quelle: Kathweb

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17 Tote bei wildem Feuergefecht in Manila

December 8th, 2008 No comments

Bei einem schweren Feuergefecht zwischen Polizei und Kriminellen in einem Vorort der philippinischen Hauptstadt Manila sind am Samstag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens fünf weitere Menschen wurden bei der wilden Schießerei verletzt, teilte die Polizei mit.

Unter den Toten waren sechs unbeteiligte Zivilisten, darunter ein siebenjähriges Mädchen. Der Schusswechsel begann, als Polizisten die Fahrzeuge der Bande stoppen wollte, die offenkundig auf dem Weg zu einem Überfall waren. Die Männer eröffneten umgehend das Feuer auf die Beamten. Insgesamt wurden bei den Feuergefecht elf Bandenmitglieder getötet, vier weitere wurden festgenommen.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Fünf philippinische Soldaten getötet

December 8th, 2008 No comments

Manila (AP) Bei erbitterten Kämpfen zwischen Regierungstruppen und muslimischen Rebellen sind auf den Philippinen mindestens fünf Soldaten getötet worden. Ein Militärsprecher erklärte, die Soldaten hätten Mitglieder der Al-Kaida-nahen Abu-Sayyaf-Gruppe verfolgt, die für die massive Zunahme von Entführungen in den vergangenen Monaten verantwortlich gemacht wird. Dabei seien die Soldaten auf der Insel Basilan am Sonntag unter Beschuss geraten. Neben den zwei Toten habe es 24 Verletzte gegeben. Bei Kämpfen auf der Insel Jolo seien elf weitere Soldaten verletzt worden.

Quelle: PR Inside

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Palawan: Höllenritt ins Traumland

December 4th, 2008 1 comment

Auf der philippinischen Insel Palawan liegen Unterwelt und Paradies nahe beieinander.

Am Ende der Welt, wo es keine säulengestützten Tempel, sondern vor allem ärmliche Hütten gibt, ist man wieder bei den alten Griechen angekommen. Denn unten am Fluss wartet eindeutig Charon, jener rohe Unterwelts-Fährmann der griechischen Mythologie, der die Menschen ins Jenseits befördert. Charon hat sich als Angelo vorgestellt, Angelo Tamarit, wohl ein Künstlername, der von seiner wahren Identität ablenken soll. Aber den vielen Fremden hier ist der Name wenigstens eingängig. Natürlich hat Charon sein Boot inzwischen auch der heutigen Schlagzahl angepasst; es wird mittels eines kleinen Motors betrieben und statt der Toten überführt er Touristen, sechs auf einmal sind es dieses Mal. Sie erhalten Helme und neonrote Schutzwesten, aber auch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Charon noch immer gerne den Obolus nimmt, um sie hinüber zum geifernden Felsenschlund zu schippern, hinüber in die Unterwelt.

Die Unterwelt liegt, wie sollte es anders sein, am Ende einer langen Reise. Der Besucher der Unterwelt, nennen wir ihn Odysseus, war zuerst lange in einem sehr großen Flugzeug gesessen, fast einen ganzen Tag und eine komplette Nacht, was aber auch damit zusammenhängt, dass Tage und Nächte wie im Flug vergehen, wenn man gegen die Erdrotation kreist. Danach ist er in Taipeh in ein Flugzeug mittlerer Größe umgestiegen und schließlich in Manila in ein noch kleineres, saß von Puerto Princesa bis Sabang für Stunden in einem Minibus auf schlaglochbestückten Straßen, und wurde danach von einem Wasserbüffelgespann am Strand zum Hotel gezogen. Schließlich ist er um sechs Uhr morgens aufgestanden, um die letzte Etappe der Odyssee mittels eines zweistündigen Fußmarsches über steile Stufen aus Lehm, Steinen und Brettern im drückend feuchten Dschungel hinter sich zu bringen.

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Der vergessene Krieg auf Mindanao

December 3rd, 2008 No comments

Seit Jahrzehnten tobt ein blutiger Konflikt zwischen Katholiken und Muslimen im Süden der aus 7107 Inseln bestehenden Pazifik-Nation. Jetzt könnte es endlich wieder Friedens-Verhandlungen geben.

Es ist einer der unbemerkten Kriege dieser Welt. Seit mehr als 30 Jahren fließt im Süden der Philippinen Blut. In den vergangenen Jahren köchelte der Konflikt auf der südlichen, von Muslimen dominierten Inselgruppe Mindanao nur dahin, doch im August sind die Kämpfe wieder aufgeflammt: Regierungstruppen liefern sich Gefechte mit Rebellen der 11.000 Mann starken „Moro Islamic Liberation Front“ (MILF). Die Opferbilanz seit Sommer: 300 Tote, 650.000 auf der Flucht.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International illustriert nun in einem Bericht die nackten Zahlen mit Zeugnissen von Einzelschicksalen. Ein Beispiel: Wie starben Miguel Daitia und sein 33-jähriger Sohn Reuben? Rebellen überfielen die Siedlung Lapayan in der Stadt Kauswagan, erzählen Augenzeugen: „Zuerst haben sie das Schloss zu ihrem Haus mit einem großen Stein aufgeschlagen, drei MILF-Milizionäre sind hinein und haben die beiden getötet. Die Frauen haben sie weggejagt. Danach steckten sie insgesamt 22 Häuser der Nachbarschaft in Brand.“

Aurora Parong, Chefin der lokalen Amnesty-Gruppe, übt auch Kritik an den Regierungstruppen: „In den meisten Fällen haben die Regierungstruppen den Zivilsten keinen adäquaten Schutz geboten. Einige der Opfer berichteten auch von Übergriffen.“

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