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Posts Tagged ‘armut’

Weltspiegel: Der gute Mann aus dem Slum

December 22nd, 2009

Efren Penaflorida wird auf den Philippinen als der Held aus dem Slum gefeiert. Selbst in Armut aufgewachsen, hat der heute 28-Jährige schon als Jugendlicher angefangen, junge Schulabbrecher aus Elendsvierteln zu unterrichten.

Weltspiegel berichtete am Sonntag in einem traurigen aber auch sehr informativen Video, welches hier in der Mediathek zu sehen ist

Manila, Philippinen, TV , ,

Das Schicksal der Straßenkinder

April 22nd, 2009

Das armselige Leben von Mädchen und Jungen auf den Straßen Manilas zeigten die Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in einer eindringlichen Inszenierung des Theaterstücks „Knastkinder“.

Jonathan wächst in Berlin auf. Sein Vater stammt von den Philippinen. In den großen Ferien reist die Familie nach Manila, um dort Verwandtschaft zu besuchen. Eines Tages macht sich der Jugendliche dort mit einem Stadtplan bewaffnet auf, um die Stadt allein zu erkunden. Er landet in den Slums, wird ausgeraubt und von der Polizei aufgegriffen, die ihn – ohne Kleidung, Geld und Ausweis – ins Gefängnis sperrt. Der Hauptfigur Jonathan des Theaterstücks „Knastkinder“, das die Klasse 9c des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums jetzt in der Aula des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums aufführte, ergeht es wie vielen der zahllosen Straßenkinder in der Hauptstadt der Philippinen. Nach Schätzungen von Preda, einer von Pater Shay Cullen gegründeten Organisation, die sich dieser Kinder annimmt, sitzen rund 20 000 von ihnen – die Jüngsten keine zehn Jahre alt – in Manilas Gefängnissen, rechtslos und der Gewalt der Erwachsenen ausgesetzt. Der Staat sperrt sie wegen kleinster Vergehen ein, um sie schlichtweg von der Straße zu bekommen.Pater Shay Cullen saß während der Aufführung im Publikum und las anschließend auss einer Biografie. Ebenfalls dabei waren der Autor von „Knastkinder“, Rüdiger Bertram, und das Kölner „Tatort“-Team. Die Schauspieler Dietmar Bär, Klaus Behrendt und Joe Bausch waren von der Inszenierung begeistert, die die Schüler mit ihrer Deutschlehrerin, Christina Rutsch, erarbeitet hatten und sparten anschließend nicht mit Applaus. Behrendt meinte: „Ich bin voller Hochachtung. Ihr könnt stolz sein auf diese Leistung und den Mut, mit dem ihr auf die Bühne gegangen seid.“ Die Kölner „Tatort“-Kommissare hatten Pater Cullen in zusammenhang mit den Dreharbeiten zu „Manila“ (1997) kennen gelernt. Eine „Tatort“-Folge mit Folgen.Behrendt erzählte in der anschließenden Podiumsdiskussion, in der er, seine Kollegen und Cullen sich den Fragen der Schüler stellten: „Ich hatte eine 80 Quadratmeter große Hotelsuite, und draußen hausten die Kinder in Pappkartons, gerade mal so groß wie Waschmaschinen. Wir waren uns einig, dass wir nicht einfach wieder so gehen konnten.“ Das Filmteam gründete dafür den „Tatort“-Verein und unterstützt seitdem die Arbeit von Preda.Mit Spenden, aber auch durch Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört das Theaterstück Betrams. Dietmar Bär erläuterte: „Wenn junge Menschen sich schon mit dieser Problematik auseinander setzen, dann können sie als Erwachsene anders handeln, weil sie sich bewusster entscheiden. Beispielsweise für den Kauf fair gehandelter Produkte, weil diese den Kleinbauern überall auf der Welt ein Leben jenseits der Slums der Mega-Städte und eine gute Ausbildung ihrer Kinder ermöglichen.“ 150 Mal war das Stück „Knastkinder“ im vergangenen Jahr an deutschen Schulen aufgeführt worden. Die 9. Klasse des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums war jetzt die erste, die sich die im Sommer dieses Jahres erscheinende Roman-Fassung vornahm und daraus eine eigene Theaterfassung schuf. Betram hatte ihnen das Manuskript zur Verfügung gestellt, „weil ich wissen wollte, wie mit dem Roman umgegangen wird“. Das Ergebnis überzeugte den 41-Jährigen uneingeschränkt. Eigentlich war das Programm für zwei Abendveranstaltungen angelegt. Zunächst wollte man das Theaterstück aufführen, an einem zweiten Abend sollten die Podiumsdiskussion und die Lesung aus Pater Shay Cullens Autobiografie stattfinden. Doch der Einsturz des Stadtarchivs am 3. März machte dieses Vorhaben zunichte. Umso dankbarer waren die Schülerinnen und Schüler und ihre Deutschlehrerin, Christina Rutsch, über die Einladung des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums, dort aufzutreten. Ein Gewinn war das ohne Frage für beide Seiten.

Quelle : http://www.ksta.de/html/artikel/1238966847635.shtml

Wer Kontakt zu Pater Cullen aufnehmen möchte kann sich bei mir melden, ich habe Email Adresse und Cellphone Number von ihm. Max108 (max108@gmx.de)

Deutschland, Philippinen ,

Dr. Thomas Glöckler hilft auf den Philippinen den Ärmsten

December 23rd, 2008

Es gibt viele unterschiedliche Arten zu helfen. Dr. Thomas Glöckler hat den Weg gewählt, direkt auf die Philippinen zu reisen, um dort mit anzupacken. Nun will der Arzt vor Ort ein kleines Krankenhaus errichten.

Ulm/Mindanao “Lieber 1000 Patienten für je einen Dollar behandeln, als einen Patienten für 1000 Dollar”, fasst Dr. Thomas Glöckler das Ziel der “Ärzte für die Dritte Welt” zusammen. Die Hilfsorganisation, bei der sich der 58-jährige Arzt engagiert, ist international unter dem Namen “German Doctors” bekannt und will den Ärmsten der Armen helfen. “Medizin muss hinhauen. Dem Patienten muss es nach der Behandlung besser gehen”, sagt Glöckler, der in Mindanao auf den Philippinen hilft. Das ist hierzulande nicht anders, aber auf den Philippinen haben viele Menschen keine Möglichkeit, einen weiteren Arzt aufzusuchen, wenn die Behandlung nicht anschlägt.

1980 ging Glöckler zum ersten Mal nach Asien in ein Flüchtlingslager, um zu helfen. “Die Arbeit machte mir Spaß”, erzählt der Ulmer, der einräumt, dass ihn damals auch ein wenig die Abenteuerlust lockte. Damit allein lässt sich aber nicht erklären, was ihn dazu trieb, sein bis dahin geordnetes Leben aufzugeben und nach Kambodscha zu gehen. Er selbst kann es auch nicht so richtig erklären: “In meinem Leben gab es immer wieder gigantische Zäsuren.”

Kambodscha war da nur der Anfang. Eigentlich hätte Glöckler zu der Zeit Röntgen-Facharzt an der Uniklinik Ulm werden können, die ihm angebotene Stellung wäre auf Lebenszeit gewesen. Stattdessen ging er nach Asien, kehrte wieder nach Deutschland zurück, baute sich eine eigene Röntgenpraxis auf, die er 2002 wieder verkaufte. Inzwischen arbeitet er als Betriebsarzt, ist sechs Monate im Jahr in der Heimat und die restliche Zeit auf den Philippinen.

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Philippinen , ,

Drei Wochen auf der Müllhalde

December 11th, 2008

Alles begann mit einer Mail. Daniela Pieper aus Westkirchen las von einem Sozialprojekt auf den Philippinen und fing sofort Feuer. Mitte März geht die 25-Jährige jetzt auf die philippinische Insel Cebu. Um dort verarmten Fischerfamilien zu helfen.

Aus dem Kreis Warendorf sind weitere Mitglieder der katholischen Landjugend (KLJB) dabei: Rene Löckmann (Hoetmar) und Christoph Schulze Wettendorf (Alverskirchen) wollen ebenfalls mitanpacken beim Bau eines Ausbildungs- und Trainingszentrum für Jugendliche. Das Projekt auf der Insel Cebu ist eine Initiative des Vereins „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt“, in dem engagierte Christen mitarbeiten.

„Ich will einfach hautnah dabei sein und sehen, wie andere Menschen leben“, erläutert Daniela Pieper ihre Motivation. Die Heilerziehungspflegerin, die in der Behindertenhilfe tätig ist, investierte ihren Urlaub für das Projekt. Ähnlich geht es den anderen KLJB-Mitgliedern aus der Diözese Münster. Sie nehmen regulären und unbezahlten Urlaub.

„Wir haben uns gesagt: Das schaffen wir. Wir machen uns auf den Weg, um etwas zu bewegen“, erzählt Daniela Pieper. Der Einsatz wird drei Wochen dauern. In dieser Zeit wollen die Jugendlichen zusammen mit den einheimischen Bewohnern das Ausbildungszentrum errichten. Außerdem begleiten die KLJB-Mitglieder Ärzte bei ihren Visiten auf die Müllhalden und helfen bei der Essensausgabe für die Straßenkinder.

Die Menschen auf der Insel Cebu leben vom Fischfang. Wegen der wachsenden Konkurrenz durch industrielle Fischfangflotten können immer mehr Fischerfamilien ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Viele Familien haben ihre Häuser auf Müllkippen errichtet oder leben ganz auf der Straße, Kinder schnüffeln Klebstoffe oder prostituieren sich, um überleben zu können – so die Auskunft des Vereins „Dialog hilft Kindern in der Einen Welt“.

Ohne eine handwerklich qualifizierte Ausbildung haben die Menschen dort kaum eine Chance, für ihr Leben Sorge zu tragen. Durch den Bau des Ausbildungs- und Trainingszentrums sollen die Jugendlichen nun eine Perspektive bekommen. Die Landjugendlichen bitten um Unterstützung. Jede Spende hilft. Weitere Informationen zum Projekt gibt es bei der KLJB-Diözesanstelle Münster, 02 51/5 39 13 11 oder direkt bei Daniela Pieper per Mail: pieper.daniela@web.de

Quelle: Ahlener Zeitung

Philippinen ,

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