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Carabao (Wasserbüffel)

November 30th, 2009

Das Carabao (Filipino: kalabaw; Malaiisch: kerbau) ist eine der Haustierrassen des Wasserbüffels (Bubalus bubalis), wie sie auf den Philippinen, auf Guam und in verschiedenen Teilen Südostasiens zu finden ist. Carabaos sind typisch mit der Landwirtschaft verbunden, wo sie als Arbeitstier vor einen Pflug oder einen Karren gespannt und als Tragtier für den Transport vom Feld und zum Markt eingesetzt werden.

Der Name Carabao entstammt dem philippinischen Dialekt Cebuano und wurde offensichtlich dem Malaiischen entnommen. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Gewicht von 700 kg bis 800 kg und besitzen feine lange graue oder schwarze Haare, die den gesamten Körper leicht bedecken. Sie haben einen Haarschopf auf der Stirn und auf der höchsten Stelle ihres Rückens. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Exemplare verfügen über massive Hörner, die vom Kopf weg nach hinten wachsen und so eine halbmondförmige Sichel bilden.

Das Carabao ist auf den Philippinen speziell für die Agrarwirtschaft von Bedeutung und gilt als das wichtigste Arbeitstier des Landes. Gerade in den provinziellen Landstrichen, wo man sich keinen Traktor leisten kann und in hügeligem Terrain, in dem der Einsatz der Technik begrenzt ist, spielt das Carabao seine Vorteile bei der Feldarbeit aus. Aber auch in der Forstwirtschaft ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel um Holzstämme aus unwegsamen Gebieten heraus zu schaffen.

Foto von B2Y4N

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Landwirtschaft der Philippinen durch Unwetter hart betroffen

October 15th, 2009

Die verheerenden Unwetter auf den Philippinen haben die für die Ernährung der Bevölkerung wichtige Landwirtschaft auf den Inseln stark geschädigt.

Landwirtschaft der Philippinen durch Unwetter hart betroffenDarauf hat am Dienstag das UN-Koordinationsbüro für Katastrophenhilfe (OCHA) in Genf verwiesen. Danach sind nach Aussagen das Landwirtschaftsministeriums 190.000 Bauern betroffen. Von den fast 186.000 Hektar der betroffenen Agrarfläche, was etwa der Größe der Toskana entspricht, wurden über 35.000 Hektar total zerstört.

Fast drei Millionen Tonnen Getreide gingen ebenso verloren wie 12.500 Stück Vieh und 84.000 Geflügeltiere. Im Fischereisektor wird mit einem Schaden von 4,5 Millionen US-Dollar (3,0 Millionen Euro)gerechnet. Dringend benötigt würden Saatgut, Düngemittel, Vieh und Geflügel zur Nachzucht, sowie landwirtschaftliche Ausrüstungsgegenstände, berichtet OCHA weiter.

Die Behörde für Katastrophenmanagement schätzte den Schaden durch die Tropenstürme «Parma» und «Ketsana» zusammen auf mehr als 15 Milliarden Pesos (mehr als 220 Millionen Euro). «Ketsana» hatte eine Woche zuvor die schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren in der Region um Manila ausgelöst. 337 Menschen kamen dort ums Leben. (dpa)

Quelle: Proplanta

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Manila: Projekt zur Verbesserung der Reisernte-Erträge

January 9th, 2009

Wie vom Internationalen Reisforschungsinstitut (IRRI) in der Nähe von Manila bekannt wurde, haben Forscher auf dem Agrarsektor Möglichkeiten gefunden, pro Jahr rund fünf Millionen Tonnen mehr an dieser Getreideart herzustellen. Der Ertrag für Bauern könnte so jährlich um 350 Dollar verbessert werden.

[...]

Durch raschere Entwicklung von schneller wachsenden und dem Einsatz von neuartigen Getreidesorten könnten somit auch die Unterernährung und der Hunger vermindert werden. Das Konzept soll fast 20 Millionen Dollar kosten und zur Hälfte von der staatlichen Entwicklungshilfe USAID unterstützt werden.

Quelle: Die Newsblogger

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