(Wien) – Joseph Calano, ein weltbekannter Geistheiler von den Philippinen kommt am Freitag, den 21.2.2009 nach Wien. Nach einem Vortrag am 21.2.2009 um 18 Uhr zum Thema „Geistiges Heilen und geistige Gesetze“ im Wellness Energie Zentrum in Wien 22, wird Calano eine Woche lang für Heilungen und Therapien zur Verfügung stehen. Interessenten erhalten unter der Nummer 0664/111 91 00 ( 01 203 86 75 Anrufbeantworter) weitere Informationen oder die Möglichkeit zu einer Therapiesitzung anzumelden). Auch Interviews sind nach vorheriger Anmeldung im Verlauf der Woche möglich.
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Es gibt viele unterschiedliche Arten zu helfen. Dr. Thomas Glöckler hat den Weg gewählt, direkt auf die Philippinen zu reisen, um dort mit anzupacken. Nun will der Arzt vor Ort ein kleines Krankenhaus errichten.
Ulm/Mindanao “Lieber 1000 Patienten für je einen Dollar behandeln, als einen Patienten für 1000 Dollar”, fasst Dr. Thomas Glöckler das Ziel der “Ärzte für die Dritte Welt” zusammen. Die Hilfsorganisation, bei der sich der 58-jährige Arzt engagiert, ist international unter dem Namen “German Doctors” bekannt und will den Ärmsten der Armen helfen. “Medizin muss hinhauen. Dem Patienten muss es nach der Behandlung besser gehen”, sagt Glöckler, der in Mindanao auf den Philippinen hilft. Das ist hierzulande nicht anders, aber auf den Philippinen haben viele Menschen keine Möglichkeit, einen weiteren Arzt aufzusuchen, wenn die Behandlung nicht anschlägt.
1980 ging Glöckler zum ersten Mal nach Asien in ein Flüchtlingslager, um zu helfen. “Die Arbeit machte mir Spaß”, erzählt der Ulmer, der einräumt, dass ihn damals auch ein wenig die Abenteuerlust lockte. Damit allein lässt sich aber nicht erklären, was ihn dazu trieb, sein bis dahin geordnetes Leben aufzugeben und nach Kambodscha zu gehen. Er selbst kann es auch nicht so richtig erklären: “In meinem Leben gab es immer wieder gigantische Zäsuren.”
Kambodscha war da nur der Anfang. Eigentlich hätte Glöckler zu der Zeit Röntgen-Facharzt an der Uniklinik Ulm werden können, die ihm angebotene Stellung wäre auf Lebenszeit gewesen. Stattdessen ging er nach Asien, kehrte wieder nach Deutschland zurück, baute sich eine eigene Röntgenpraxis auf, die er 2002 wieder verkaufte. Inzwischen arbeitet er als Betriebsarzt, ist sechs Monate im Jahr in der Heimat und die restliche Zeit auf den Philippinen.
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