Manila (AP) – Die philippinische Polizei hat bei einem Feuergefecht acht mutmaßliche Einbrecher getötet. Aufgrund eines Hinweises konnte die Polizei die Räuberbande nördlich von Manila am Sonntag bei einem Einbruch auf frischer Tat ertappen, woraufhin es zu einem Feuergefecht kam. Dabei wurden zwei mutmaßliche Diebe getötet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sechs Männer seien geflüchtet. Als sie an einer Straßensperre in der Provinz Nueva Ecija gestellt wurden, kam es erneut zu einem Schusswechsel. Alle sechs wurden getötet. Den Angaben zufolge wurde kein Polizist verletzt. Die philippinischen Sicherheitskräfte waren zuletzt wegen ihres harten Vorgehens in die Kritik geraten. Am 5. Dezember hatten Beamte in Manila 16 Menschen erschossen, darunter mindestens 12 Verdächtige, aber auch drei Passanten.
Quelle: PR-Inside
Manila – Ein deutscher Tourist ist tot im Bad seines Hotelzimmers auf den Philippinen gefunden worden.
Sein Bett war mit Blut befleckt. Möglicherweise handelt es sich um einen Selbstmord, doch die Polizei der Stadt Dumaguete etwa 525 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila hält das für eine Täuschung. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, entdeckten Zimmermädchen das blutbesudelte Laken, als sie den Raum saubermachen wollten, und riefen sofort die Polizei.
Die Ermittler entdeckten die Leiche des 43-Jährigen im Bad über die Toilettenschüssel gebeugt. Am linken Arm fanden sich Einschnitte. Der Tourist kam regelmäßig nach Dumaguete. Diesmal war er am 21. November im Hotel eingetroffen. Die Adresse des Mannes in Deutschland ist nach Angaben der Polizei unbekannt.
Quelle: TZ Online
Ilagan/Philippinen (AP) Nach einer Woche Dauerregen sind im Norden der Philippinen 200 Dörfer überschwemmt, mindestens sechs Menschen ertranken bis Sonntag in den Fluten. Das teilte die Polizei in der Provinz Isabela mit. Nach Angaben von Meteorologen wird der Regen in den kommenden tagen anhalten, womit sich die Hochwasserlage in den Provinzen Isabela und Cagayan weiter verschärfen dürfte. 15.000 Menschen flohen in der bergigen Region 450 Kilometer nördlich Manilas in höher gelegene Gebiete. Die Gouverneurin von Isabela, Grace Padaca, hat wiederholt illegale Rodungen als Ursache der häufiger werdenden Hochwasserkatastrophen in ihrer Provinz bezeichnet.
Quelle: PR-Inside
Ein großer Teil der Seeleute auf den Weltmeeren stammt von den Philippinen. Gut die Hälfte der 243 Geiseln, die zur Zeit noch in der Gewalt somalischer Piraten sind, kommt aus dem Land. Trotzdem suchen noch viele Filipinos einen Möglichkeit, um anzuheuern – aus purer wirtschaftlicher Notwendigkeit. Von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Südostasien
Im “Seemannspark” in Manila herrscht dichtes Gedränge. 800 bis 1000 Seeleute versammeln sich hier jeden Tag und versuchen, über eine der hier vertretenen Agenturen auf einem Container-Schiff oder Öl-Tanker anzuheuern, für 1300 bis 12.000 US-Dollar pro Monat, je nach Position. Angst vor Piraten haben die meisten hier nicht. Er sei Seemann, sagt Andre Reambonanza, da gehöre das nun mal dazu: “Die Seefahrt ist unser Lebensunterhalt. Für mich ist das die einzige Einnahmenquelle, um meine Familie zu unterstützen.”
Mehr als die Hälfte der Entführten sind Filipinos
Rund 40 Prozent aller Seeleute weltweit stammen von den Philippinen. Zur Zeit sind mehr als 350.000 auf den Weltmeeren unterwegs. Von den 25 Besatzungsmitgliedern des saudischen Supertankers Sirius Star, der vor der somalischen Küste von Piraten gekapert wurde, waren 18 Filipinos. 127 von insgesamt 243 Seeleuten, die zur Zeit noch in der Gewalt somalischer Piraten sind, stammen von den Philippinen.
Doch das schreckt die arbeitssuchenden Matrosen im Hafen von Manila nicht ab. Mario Isangani Antora sagt, er habe mehr Angst davor, dass er wegen der weltweiten Rezession bald keinen Job mehr finden könnte: “Wir haben mehr Angst vor der globalen Finanzkrise. Denn das wird die Arbeitsmöglichkeiten für Seeleute noch weiter einschränken. Davor haben wir mehr Angst als vor den Piraten in Somalia.”
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Der frühere Münchner Promi-Wirt und neue Feinkost-König von Manila, Michael Beck (47), erlebt gerade die bittersten Stunden seines Lebens. Seine geliebte Frau Nadja (46) will sich nach 17 Jahren Ehe von ihm trennen.
Michi Beck sagt: „Ich liebe Nadja noch immer abgöttisch. Aber ich habe den Kampf um sie verloren. Ich hoffe, dass es jetzt keinen Rosenkrieg gibt. Schon unserer Kinder zuliebe.“
Der Grund für das Ehe-Aus ist ein deutscher Auswanderer, der im Herbst vergangenen Jahres auf die Philippinen kam. Der geschiedene Thomas S. (42, ein Sohn) aus Rheinland-Pfalz war Beck von Bekannten empfohlen worden.
Der neue Mitarbeiter (Gehalt 3300 Euro/Monat) arbeitete zusammen mit seinem Chef in der Metzgerei und produzierte mit ihm Nürnberger Rostbratwürste, bayerischen Leberkäs und andere Wurstwaren für seine beiden Feinkostläden („Mickey‘s Delicatessen“).
Michael Beck enttäuscht: „Ich habe ihm sogar den Flug für 3000 Dollar auf die Philippinen bezahlt und ihn am Anfang sogar in unserem Haus wohnen lassen. Dann ist meine Frau acht Monate lang mit diesem Pferdeflüsterer-Typ fremd gegangen. Die beiden haben mich nach Strich und Faden betrogen.“
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Die einst stabile Familienstruktur hat auch auf den Philippinen Risse bekommen. Im “Golden Acres” verbringen 242 Senioren, um die sich niemand mehr kümmert, ihren Lebensabend. VON HILJA MÜLLER
Es ist heiß in dem hell gefliesten Raum, obgleich alle Türen offen stehen. Ein alter Ventilator quirlt mühsam die Tropenschwüle um, die auf der philippinischen Hauptstadt Manila lastet. Sieben alte Menschen sitzen um türkisfarbene Plastiktische und falten Papierschnipsel. Mit unendlicher Geduld kleben sie die Papierchen dann zusammen. So entstehen Blumen, Körbchen und sogar Schwäne. Besucher können die Recyclingarbeiten kaufen. Ein Schwan kostet 40 Pesos, etwa 80 Eurocent. Doch es kommen nicht viele Besucher.
“Wer bei uns wohnt, hat alles verloren, was ihm im Leben wichtig war”, beschreibt Mary Peyes das einzige staatliche Altenheim der 12-Millionen-Stadt. Seit fünf Jahren wacht sie als Chefin der Sozialarbeiter über die Betreuung der Senioren, die alle respektvoll Lola (Großmutter) und Lolo (Großvater) nennen. Derzeit leben 224 Senioren in Golden Acres, wie das Heim heißt. “Manche wurden auf der Straße aufgelesen, manche kommen aus dem Gefängnis. Einige wurden von Krankenhäusern zu uns transportiert, weil niemand ihre Rechnung bezahlt hat. Letztlich ist es bei allen das gleiche Problem: Ihre Familien kümmern sich nicht um sie”, berichtet Peyes.

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Zamboanga (AFP) – Auf den Philippinen ist am Montag ein Journalist und Radiomoderator erschossen worden, der für seine kritischen Berichte über Korruption bekannt war. Wie der örtliche Rundfunk berichtete, hatte Aristeo Padrigao gerade seine Tochter zur Schule gebracht, als er von einem Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen wurde. Die Polizei nahm dem Bericht zufolge die Fahndung nach dem Täter auf. Padrigao arbeitete für einen Sender in der Stadt Gingoog auf der südlichen Insel Mindanao. Er ist der siebte Journalist, der in diesem Jahr auf den Philippinen ermordet wurde.
Quelle: derNewsticker.de
Philippine military says 16 rebels killed in combat
Sixteen Muslim separatist rebels were killed in clashes with government troops in the southern Philippines, the military said yesterday. Lieutenant Colonel Benedict Arevalo, an army commander, said the military did not suffer any casualties during the two clashes with Moro Islamic Liberation Front (MILF) rebels on Monday.
But MILF spokesman Eid Kabalu said the rebel group recorded 23 soldiers dead in the fighting in Wao town in Lanao del Sur province, 810km south of Manila.
Arevelao said 10 MILF guerrillas were slain in the fighting, which erupted when troops encountered up to 200 rebels who were allegedly planning an attack.
Attack helicopters shelled rebel positions in support of ground troops during Monday’s fighting, which lasted for about six hours.
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Manila (AFP) — Ein übergewichtiger Flugbegleiter aus den Philippinen hat nach einem fast 20-jährigen Rechtsstreit Flugverbot bekommen. [...] Der 1,77 Meter große und 98,4 Kilo schwere Armanda Yrasuegi war 1989 von der Fluggesellschaft Philippine Airlines (PAL) entlassen worden, weil er mehr Gewicht auf die Waage brachte als vertraglich vereinbart.
Der Mann hatte sich dagegen gewehrt und darauf berufen, dass seine Pfunde keine Auswirkung auf die Flugtüchtigkeit der Maschinen hätten. Sein Übergewicht bezeichnete er als “Krankheit und körperliche Abnormität”.
Der Gericht gab jedoch der Fluglinie Recht. Angesichts der engen Gänge und Notausgänge eines Flugzeugs seien das Gewicht und die Größe eines Flugbegleiters im Falle eines Notfalls entscheidende Faktoren. [...]
Quelle: AFP
Beim Absturz eines Kleinbusses in eine 300 Meter tiefe Schlucht sind auf den Philippinen (Tagaytay) neun Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelte es sich um Trauergäste, die der Leiche eines Verwandten das Geleit in eine Nachbarstadt gaben. [...]
Quelle: Focus
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