Rex Estoperez, Sprecher der nationalen Lebensmittelbehörde auf den Philippinen, rechnet damit, dass der Preisanstieg erst im kommenden März seinen Gipfel erreicht. In der Vorwoche hat seine Behörde eine Ausschreibung zur Einfuhr im Rekordumfang von 600 000 Tonnen Reis vorgenommen. Die Philippinen wollen die Lager aufstocken, bevor die Preise nach oben ziehen. Die Philippinen sind weltweit die Nummer eins unter den Reisimporteuren.
Im Norden von Luzon auf den Philippinen bauen die Menschen Reis und Gemüse an – auf kunstvollen Feldern.
Die zehnjährige Wylene Hippoa trägt ihr Schwesterchen Nancy im Wickeltuch und stützt liebevoll das Köpfchen des Säuglings. Nach der Schule hilft das Mädchen ihrer Mutter Elizabeth in deren Souvenirshop mit dem passenden Namen “Hanging House”. Es steht am Rande eines steilen Abhangs unweit der Kleinstadt Banaue im Norden der philippinischen Hauptinsel Luzon. Getränke, Gesticktes und Geschnitztes – ein bescheidenes Angebot, doch neben dem Lädchen lockt eine Plattform auf Pfeilern. Die grandiose Aussicht gibt’s umsonst.
Vor dem Laden stehen zwei große geschnitzte Skulpturen. Wäsche flattert auf einer Leine im Wind. Das Knattern eines dreirädrigen Gefährts unterbricht die Stille der Bergwelt. Der Fahrer stoppt auf dem Holperweg direkt vor dem Ladenhäuschen. Ein Urlauberpaar aus Kanada zwängt sich aus dem überdachten Seitenwagen des Mopedtaxis. Auch die beiden sind überwältigt vom Ausblick: Auf der Plattform über dem Hang das niedliche Geschwisterpaar und weit unten im Tal das Dörfchen Dalican, umgeben von sattgrünen Reisfeldern auf Terrassen, die den Hang hinaufzuwachsen scheinen. Dazwischen schimmern ein paar silberne und grünbraune Dächer, die eine oder andere Palme reckt sich, und Teiche zur Bewässerung glitzern in der Sonne. Kunstwerke historischer Bauernarchitektur, so weit das Auge reicht.
Der restliche Beitrag auf www.tagesspiegel.de
Wie vom Internationalen Reisforschungsinstitut (IRRI) in der Nähe von Manila bekannt wurde, haben Forscher auf dem Agrarsektor Möglichkeiten gefunden, pro Jahr rund fünf Millionen Tonnen mehr an dieser Getreideart herzustellen. Der Ertrag für Bauern könnte so jährlich um 350 Dollar verbessert werden.
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Durch raschere Entwicklung von schneller wachsenden und dem Einsatz von neuartigen Getreidesorten könnten somit auch die Unterernährung und der Hunger vermindert werden. Das Konzept soll fast 20 Millionen Dollar kosten und zur Hälfte von der staatlichen Entwicklungshilfe USAID unterstützt werden.
Quelle: Die Newsblogger
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